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Kita Blumenwiese
An der Sud 1b
41515 Grevenbroich-Elsen
Tel.: 02181 / 2702200
Fax: 02181 / 2702249
kita.blumenwiese@lebenshilfe-
rhein-kreis-neuss.de


Einrichtungsleiter:
Klaus Oellers, Heilpädagoge

Anfahrt zur KITA über
Map24.de
 
 


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Betreuungsformen

Die integrative Kindertagesstätte  Blumenwiese  besteht zur Zeit aus einer Regelgruppe, drei integrativen und vier heilpädagogischen Gruppen.

Die heilpädagogischen Gruppen
In den heilpädagogischen Gruppen werden acht Kinder, im Alter von 3 - 6 Jahren gemeinsam betreut und gefördert, die geistig behindert, schwerst-mehrfach behindert oder von einer Behinderung bedroht sind. Die Förderung der Kinder erfolgt nach heilpädagogischen Methoden. Wir versuchen, die Entwicklungsmöglichkeiten der Kinder individuell auszuschöpfen. Durch Beobachtungen und Überprüfungsverfahren wird herausgefunden auf welcher Entwicklungsstufe sich das Kind befindet und welche Lernbedingungen bisher vorgelegen haben. In kleinen Schritten wird dann versucht, das Kind in seiner Entwicklung voranzubringen, was immer unter Berücksichtigung der Gesamtpersönlichkeit geschieht. Neben der heilpädagogischen Förderung finden auch außerhalb der Gruppe gezielte therapeutische Maßnahmen, wie Sprachtherapie, Motopädagogik und Krankengymnastik statt. Zwischen allen Bereichen findet ein enger Austausch statt und in gemeinsamen Förder- und Fallbesprechungen werden Entwicklungsstand, sowie Fortschritte und Probleme eines Kindes besprochen und eventuelle Lösungsmöglichkeiten erarbeitet. Der Tagesablauf in den heilpädagogischen Gruppen ist stark strukturiert, um den Kindern Orientierung und Halt zu geben.

Die integrativen Gruppen
In den integrativen Gruppen werden zehn Kinder ohne Behinderung und fünf Kinder mit Behinderung (wie oben genannt), im Alter von 3 - 6 Jahren gemeinsam betreut. Die Zuteilung der Kinder zu den einzelnen Gruppen erfolgt dabei, wie auch in den heilpädagogischen Gruppen, ohne Differenzierung bezüglich Alter, Geschlecht und Behinderungsgrad. Somit soll die Integration der behinderten Kinder auch nicht abhängig von der Art und Schwere ihrer Behinderung sein.

In den integrativen Gruppen steht der soziale Aspekt, d.h. die gemeinsamen Aktivitäten behinderter und nichtbehinderter Kinder im Vordergrund. Aber neben dem Aspekt der sozialen Akzeptanz wird hier auch der Förderbedarf der behinderten Kinder gesehen. So finden für diese Kinder auch speziell abgestimmte heilpädagogische, motopädische, krankengymnastische und sprachtherapeutische Fördermaßnahmen außerhalb der Gruppe statt. Dem gegenüber stehen auch entsprechende Angebote für die nichtbehinderten Kinder. Bei der Gruppenarbeit wird, im Gegensatz zum eher handlungsorientierten Vorgehen in den heilpädagogischen Gruppen, mehr situationsorientiert vorgegangen. Die Themen und Vorgehensweisen richten sich dabei mehr nach dem Lebensalter der Kinder als nach dem Entwicklungsalter, wobei auf die Kinder mit Behinderung immer auch individualisiert in Bezug auf Entwicklungsstand und Lerntempo eingegangen wird. Je weniger Förderung die Kinder mit Beeinträchtigung / Behinderung in den ersten Lebensjahren erhalten, umso größer wird der Betreuungsaufwand im späteren Leben sein!

Die Regelgruppe
In den Regelgruppen werden 25 Kinder ohne Behinderung im Alter von 3 - 6 Jahren betreut und gefördert. Die pädagogische Arbeit in diesen Gruppen verläuft eher gruppenbezogen, aber unter Berücksichtigung der Lebenssituation des einzelnen Kindes. Auch in den Regelgruppen sollen die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder gefördert und soziale Verhaltensweisen erlernt werden.